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Gälischer Titel der Staatspräsidentin bzw. des Staatspräsidenten, wird in den Medien nur selten verwendet. Das Staatsoberhaupt, das überwiegend repräsentative Funktionen ausübt, wird vom Volk für eine siebenjährige Amtszeit gewählt und kann einmal wiedergewählt werden. Kandidiert ein amtierendes Staatsoberhaupt für eine zweite Amtszeit und gibt es keinen Gegenkandidaten, kann es ohne Wahl bestätigt werden. Gewählt wird nach dem PR (STV)
Nominiert zu werden ist nicht leicht, denn man muss – sollte man nicht bereits Amtsinhaber(in) sein – die Unterschriften von wenigstens 20 Mitgliedern aus Dáil und Senat oder das Votum von vier County-
Dt.: Gaeltachtbehörde. Staatlich finanzierte Einrichtung zur Förderung der irischsprachigen Regionen des Landes.
Dt.: Ulster Verteidungsvereinigung. In den frühen 70-er Jahren entstandene, größte paramilitärische loyalistische Organisation Nordirlands. Die Ulster Freedom Fighters gelten als ihr radikaler Flügel. Die UDA operierte in der Vergangenheit auch unter dem Decknamen Red Hand Defenders und bekennt sich seit dem Jahr 2006 zum Karfreitagsabkommen.
Radikale loyalistische Partei mit engen Bindungen zu UDA/UFF, gegründet 1989 als politischer Flügel der UDA. Löst sich im November 2001 nach einem länger anhaltenden Zerwürfnis mit ihren loyalistischen Paramilitärs auf.
Paramilitärische loyalistische Organisation, gilt als radikaler Flügel der UDA.
Loyalistisches Beratungsgremium mit Verbindungen zur Ulster Defence Association (UDA), hervorgegangen aus der 2001 aufgelösten Ulster Democratic Party (UDP).
Unabhängiger kommerzieller Fernsehkanal in Nordirland.
Lange Zeit größte protestantische Partei Nordirlands, die zwischen 1921 und 1972 den nordirischen Regierungschef stellte. Ihr langjähriger Vorsitzender und Friedensnobelpreisträger David Trimble war nach der Wahl von 1998 erster First Minister der nordirischen Regierung. Bei der Wahl zum nordirischen Parlament im Jahr 2003 fiel die Partei im unionistischen Lager hinter die radikalere DUP auf den zweiten Platz zurück. Nach einem weiteren Wahldebakel bei den Unterhauswahlen vom Mai 2005, bei der sie 5 ihrer 6 Sitze verlor, trat David Trimble ab. Doch auch unter seinem Nachfolger Sir Reg Empey setze sich der Niedergang fort; im nordirischen Parlament fiel sie 2007 noch hinter die Sinn Féin auf den dritten Platz zurück, und im britischen Unterhaus ist sie seit 2010 gar nicht mehr vertreten. Seit September 2010 ist Tom Elliott Parteivorsitzender.
Ursprünglich bereits 1912 gegründete und nach dem Ausbruch der Troubles wiederbelebte loyalistische paramilitärische Organisation Nordirlands. Auf ihr Konto gehen die Bombenanschläge von Dublin und Monaghan im Jahr 1974, bei denen 33 Menschen, darunter 20 Frauen und zwei Säuglinge, ums Leben kamen. 1994 erklärte die UVF zwar einen Waffenstillstand, dennoch werden ihr seither 30 Morde (29 davon an Protestanten) angelastet.
Befürworter einer Union Nordirlands mit Großbritannien.
2001 gegründete Gewerkschaft der Sekundarstufenschüler. Zu ihren ersten Forderungen gehörte die nach dem Recht für Mädchen auf Schuluniformen mit Hosen.
Irische Studentenvereinigung. Gegründet 1959, repräsentierte die USI im Jahr 2006 rund 250.000 Studenten in mehr als Colleges in Irland.
Die Unitarian Church wurde von Puritanern gegründet, die im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert nach Irland kamen, doch kann man sich kaum eine Glaubensrichtung vorstellen, die liberaler und weiter von den Puritanern entfernt ist, als die Unitarier. Die Kirche kennt keine religiösen Leitlinien und Dogmen, sondern versteht sich als eine Vereinigung liberaler Christen, die die Suche nach dem Sinn des Lebens und der Wahrheit verbindet, wobei sie Erkenntnisse auch in anderen Religionen und Philosophien suchen. Freiheit, Vernunft und Toleranz nennt sie ihre Grundprinzipen. Ihr Statement:
“Liebe ist die Doktrin dieser Kirche, die Suche nach der Wahrheit ihr Sakrament und Dienst ihr Gebet. Gemeinsam in Frieden leben, friedlich nach Erkenntnis suchen und der Menschheit gemeinsam dienen, auf dass alle Seelen sich im Einklang mit dem Göttlichen entwickeln – dies ist unser Bund, den wir miteinander und mit Gott eingehen.”
Untergruppierung der britischen Gewerkschaft ATGWU mit in Irland rund 60.000 Mitgliedern (Stand 2009).
Ende 2010 gebildetes Wahlbündnis aus der Socialist Party, der People Before Profit Alliance, einer Tipperary Workers and Unemployed Action Group sowie früheren Mitgliedern der Labour Party. Bei der Parlamentswahl im Februar 2011 errang sie vier Sitze.
Zum 1. Januar 2011 eingeführte allgemeine Sozialabgabe, die alle zu zahlen haben, deren Einkommen oberhalb eines gewissen Mindesteinkommens liegt, wobei Leistungen der Sozialhilfe nicht mitgerechnet werden. Sie liegt je nach Einkommen, Alter und eine Reihe weiterer Bedingungen zwischen 2 und 7 %.
Irisch: Coláiste na hOllscoile Corcaigh, 1845 als Queen’s College Cork gegründet.
Irisch: An Coláiste Ollscoile, Baile Átha Cliath. 1881 unter dem ‘Royal Universities Act’ gegründet und später in University College Dublin umbenannt.
Siehe: National University of Ireland, Galway NUIG.
Irisch: Ollscoile Luimnigh, University of Limerick. 1972 als ‘National Institute for Higher Education, Limerick’ bekam sie 1989 den Status einer Universität.